Von Deepak Chopra Team 


Wie können wir Ängste unter Kontrolle halten und unsere Emotionen besser steuern? Wir können lernen, die Amygdala zu entspannen, unsere “Emotionale Bibliothek”

Die Amygdala – auf Deutsch der Mandelkern(-komplex) – ist Teil des limbischen Systems in unserem Gehirn und zuständig für Erinnerungen und Emotionen.

Der Name Amygdala leitet sich vom griechischen Wort amygdalé ab, was so viel wie „Mandel“ bedeutet, wegen ihrer mandelförmigen Struktur.  Die Amygdala befindet sich im Gehirn, genauer gesagt im medialen Temporallappen, vor dem Hippocampus. Ähnlich wie der Hippocampus ist die Amygdala eine paarige Struktur: Sie ist in jeder Hemisphäre des Gehirns vorhanden und gehört zum limbischen System, einem neuronalen Netzwerk, das viele Aspekte von Emotionen und Gedächtnis kontrolliert.  Die Amygdala ist wie eine Bibliothek, die die emotionalen Wahrnehmungen speichert, die jedes Mal auftreten, wenn ein Gedanke unser Gehirn erreicht. Mit anderen Worten:

Jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung haben, aktivieren wir eine Emotion, und folglich löst sie in Verbindung mit diesem Gedanken eine unweigerlich eine Reaktion unseres Körpers.

Die Amygdala scheint also an Stress und Angst beteiligt zu sein: Sie ist mit dem Instinkt und der Kampf-Flucht-Reaktion verbunden, verleiht dem sensorischen Input einen emotionalen Wert und fungiert als eine Art Warnsystem für unser Bewusstsein.

Eine Schädigung der Amygdala wird in der Regel mit einer Beeinträchtigung der sozialen Fähigkeiten in Verbindung gebracht; diese Strukturen helfen uns bei der Interpretation von Gesichtsausdrücken und emotionalen Signalen, die durch den Blick anderer Menschen vermittelt werden.b Forschern zufolge spielt die Amygdala sowohl bei Entscheidungsprozessen als auch beim Sozialverhalten eine wichtige Rolle. Jede soziale Entscheidung erfordert eine Bewertung des potenziellen Nutzens und der Auswirkungen unseres Handelns auf uns selbst und andere.

Stressreduktion wurde mit einem geringeren Amygdala-Volumen in Verbindung gebracht und die Forschung hat signifikante Unterschiede in der Amygdala-Aktivität und -Struktur in Verbindung mit Meditation und Yoga erkannt.

Während man früher davon ausging, dass die Amygdala eine Drüse ist, die hauptsächlich mit Angst und anderen negativen und unangenehmen Emotionen zu tun hat, geht man heute davon aus, dass sie auch an positiven Emotionen beteiligt ist, die durch angenehme Reize und motivierende Anreize geweckt werden.

Das bedeutet jedoch, dass frühere Erfahrungen unser gegenwärtiges Verhalten beeinflussen und auch Muster der Wiederholung bilden. Das Gehirn orientiert sich immer an dem, was ihm bekannt ist, und wird daher bei der Wahl seines Verhaltens immer den kürzesten Weg wählen. Die Amygdala aktiviert die Angriffs- oder Fluchtreaktion mit erhöhter Herzfrequenz und erhöhtem Blutdruck sowie der Stimulation der Ausschüttung bestimmter Hormone. Sie ermöglicht eine automatische, schnelle und unbewusste Reaktion auf Gedanken oder Ereignisse.

Bluthochdruck entsteht, wenn die Amygdala in einem „Teufelskreis“ gefangen ist, ständig eine Bedrohung wahrnimmt und deshalb mit der Aktivierung der „Abwehr“ reagiert. Die Meditationspraxis hilft uns durch Yoga- und bestimmte Atemtechniken, unser Nervensystem und damit auch die anderen miteinander verbundenen Organe und Drüsen in unserem Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Aktivität der Amygdala, wird während einer anhaltenden Meditation nach und nach verringert und hilft uns unsere Emotionen zu kontrollieren und besser mit Stresssituationen umzugehen.

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ulrike lerch


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Kommentar

  1. Perlaska Drita-
    7 August 2022 at 10:14

    Eine interessnte erklärung, danke

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