Das Wunder der Meditation

Es ist heute kaum zu glauben, dass ich noch vor ein paar Jahren, 2005, kaum laufen konnte. Heute mache ich schon wieder die Skipisten unsicher und wandere im Himalaja.

Ich muss jedesmal schmunzeln, wenn ich daran denke, dass ich Meditieren einmal für esoterischen Hippie-Kram hielt und erst heute weiß ich aus Erfahrung, welche Kraft darin liegt.
Noch vor weniger als einem Jahrzehnt dachte ich tatsächlich, Meditieren sei Zeitverschwendung.

Heute tue ich nichts lieber als gemeinsam mit anderen zu meditieren – vor allem mit denen, die am Nutzen dieser Praxis zweifeln!
Wie kam dieser Wandel vonstatten?

 

Die Geschichte, die zum Wunder führte

Vor neun Jahren war ich Assistant Vice President an der Texas University.
Ich hatte damals Interesse für nichts, das mich bremsen oder verlangsamen würde. Als mich irgendwann meine liebe Freundin und Kollegin Jenny zu einem Yoga- und Meditationskurs einlud, schaute ich sie an, als wäre sie verrückt geworden.

Obwohl ich sie gerade dafür bewunderte, wie souverän sie mit Stresssituationen und Druck umging, wollte nichts mit etwas zu tun haben, das für mich nur für „langsam und unproduktiv“ stand.

Mein Trainingsprogramm war nämlich eher anstrengend und aggressiv. Es beinhaltete tägliches Laufen und Hanteltraining – so ging ich mit Stress um.

Also habe ich mir immer wieder Ausreden einfallen lassen, bevor es überhaupt losging. Irgendwann gingen mir die Ausreden jedoch aus; und das war meine Chance, endlich im wahrsten Sinne des Wortes aufzuwachen…

Im Jahr 2005 wurde bei mir eine neurologische Erkrankung diagnostiziert.

Die vier Monate zuvor konnte ich meine Beine bereits kaum noch gebrauchen, in der Herzhöhle spürte ich ein seltsames Betäubungsgefühl.
Mein tägliches Training war nicht mehr möglich, und die Ärzte konnten nichts anderes tun, als mir Medikamente anzubieten, um meine Schmerzen und meine wachsende Angst zu lindern.
Sie waren sich nicht sicher, wie weit das betäubende Gefühl fortschreiten würde oder wie man seinen Fortschritt rückgängig machen könnte, aber sie sagten mir immer wieder, ich solle dankbar sein, dass die Störung mich nicht töten würde und dass ich lernen könnte, mit dem zu leben, was auch immer aus meinem einst sehr athletischen und aktiven Körper werden würde.
Ich war zu schwach und hatte zu viele Schmerzen, um überhaupt reagieren zu können.

 

Der Beginn eines Wunders

Meine liebe Freundin Jenny kam an meine Seite. Ich erkannte, dass ich meinen Stress und meine Ungewissheit mit Laufen und Trainieren nicht mehr bewältigen konnte, und so konnte ich auch nicht mehr von den Yoga-Klassen weglaufen, zu denen sie mich eingeladen hatte. Endlich nahm ich ihre Einladung, mich in Ruhe und Stille zu begeben.

Neben mir saß Jenny in all ihrer Anmut und lehrte mich, mich auf meinen Atem zu konzentrieren. Das war gar nicht so leicht, die Übungen wurden auch immer schwerer, trotzdem wirkte das Ganze auf mich unglaublich faszinierend.

Die Praxis, mich auf meinen Atem zu konzentrieren, hat sich als unheimlich nützlich herausgestellt. Innerhalb weniger Wochen hörte meine Krankheit auf, sich weiterzuentwickeln, so dass begabte Physiotherapeuten und orientalisch ausgebildete Ernährungswissenschaftler ihre Arbeit verrichten konnten. Weniger als zwei Jahre, nachdem Jenny mir beigebracht hatte, mich auf meinen Atem zu konzentrieren, ging ich in meine erste Yogastunde und blieb bis zum Ende.

Vier Jahre Yogapraxis haben meine Sehnsucht nach mehr geschürt. Zu diesem Zeitpunkt war ich als ordentliche Professorin an der San Diego State University angestellt, und ich war überzeugt, dass noch viel mehr dran ist an diesem „Stille-Zeug“. Und ich wollte herausfinden, was es ist. Dies war der Beginn meines Studiums am Chopra Center.

 

Die Verbreitung von Wundern und Inspiration

Nachdem ich dieses Wunder erlebt, mein Schicksal umgekehrt und mich von meiner Krankheit erholt hatte, fühlte ich mich berufen, andere zu inspirieren und zu lehren, ihre Barrieren zu überwinden.

2012 hatte ich die Freude und Ehre, mich in der Primordial Sound Meditation zertifizieren zu lassen. Ich benutze dieses Training, zusammen mit meiner Erfahrung als zertifizierte Yogalehrerin, als angehende Search-Inside-Yourself-Lehrerin und als Professorin an der San Diego State University, um dieses Wissen auch anderen zu vermitteln. Nun erlebe ich, wie all diese Welten in der Praxis zusammenkommen… und das in wunderschöner Perfektion.

 

Die Forschung zur Bestätigung des Wunders

Die Praxis von all dem gipfelte in einem faszinierenden Forschungsprojekt, in dem ich Studenten und Doktoranden in fokussierter Atmung (Meditation), fokussierter Bewegung (Asana/Yoga) und anderen Achtsamkeits- und Erkundungspraktiken im Rahmen von 16-wöchigen Kursen unterrichtete. Die Forschungsergebnisse sind sehr überzeugend. Folgendes haben wir heraus gefunden:

  • Signifikante Abnahme bei den Schülerinnen und Schülern von Stress und Angst (mit großen Wirkungsgrößen)
  • Signifikante Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, der Beobachtungs- und Beschreibungsgabe, der Achtsamkeit, Gefühlsbeherrschung, des Mitgefühls sowie der Fähigkeit, andere nicht ständig zu bewerten und auf alles reagieren zu müssen
  • Signifikante Steigerung des Vertrauens der Schülerinnen und Schüler in ihre Argumentation
  • Signifikante Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und der bewussten Entscheidungsfindung der Schülerinnen und Schüler

Weitere Details und Statistiken unter: www.integrativeinquiry.org

Es war für mich also eine Reise von einer Skeptikerin zu einer “Gläubigen“, die nicht nur glaubt, sondern auch empirisch erforscht, wie transformierend die Praxis der Meditation, des Yoga, des Ayurveda und der mitfühlenden Entscheidungsfindung sein kann. In Zusammenarbeit mit einem phantastischen Team von Neurowissenschaftlern, Psychologen, Mönchen, Yogis, Studierenden und Skeptikern entdecken wir, wie eng Körper und Geist verbunden sind.

Jetzt stehe ich zwar korrigiert, aber sehr glücklich da: Ich glaube nicht mehr, dass die Praxis der Meditation nur etwas für südkalifornische Hippies ist, noch ist es nur etwas für diejenigen, die nach Wundern suchen… Die Praxis ist für alle etwas, die ihren Geist beobachten möchten – was auch immer das für dich bedeuten mag – und nach einer mitfühlenden, gnädigen, nicht wertenden Perspektive streben. Wenn wir lernen, uns dessen bewusst zu werden, was unser Geist beobachtet, können wir viel bewusstere Entscheidungen treffen.

 

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8 der Kommentare

  1. Ernestine Bruckner-
    3 Mai 2018 at 21:24

    dANKE DURCH DIE MEDITATION KOMME ICH IMMER MEHR ZUR RUHE

  2. Sabine Maria Krone-
    28 April 2018 at 12:46

    Danke für die Einladung, mich in Ruhe und Stille zu begeben. Ich genieße wieder mehr die Besinnung und freue mich drauf.

  3. Evi Laiminger-
    15 April 2018 at 19:36

    Seit unserem ersten Mal bei Deepak Chopra meditieren mein Mann und ich täglich morgens 20 min und es tut unglaublich gut!! Dankeschön und wir freuen uns auf die Auffrischung!

    • Renate Rahmstorf-
      16 Mai 2018 at 8:38

      Liebe Evi,
      wie schön von dir zu hören, du meditierst mit deinem Mann morgens gemeinsam. Genau das tun mein Mann und ich auch und es ist so spannend, sich auszutauschen über das Tagesmotto oder einzelne Inhalte der „Hausaufgaben“. Allerdings fällt uns auf, dass wir uns bei aller Bewusstheit nicht ein einziges Mal während des Tages daran erinnern, da es so viel anderes gibt.
      Ich grüße dich
      Rena Rahmstorf

  4. 13 April 2018 at 18:57

    Ich freue mich dabei zu sein.

  5. Aida Pachciarek-
    12 April 2018 at 13:25

    Ich habe schon Wunder erlebt, Und erlebe ihm immer noch mit die Praxis , Atem Meditation. Ich freue mich so sehr 21 Tage dabei zu sein.

  6. Laila Serifi-George-
    12 April 2018 at 12:48

    Ich bin überzeugt davon, dass mir Meditieren gut täte, habe aber bis jetzt noch keinen richtigen Zugang dazu gefunden. Ich freue mich sehr über das Angebot die 21 Tage dabei zu sein!

  7. Christine Beck-
    12 April 2018 at 8:18

    Sehr freue ich mich auf die Meditationsreihe mit Deepak Chopra, ich habe schon eine Bücher von ihm gelesen und bin ganz begeistert.

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