Sechs Tipps für das Treffen von Entscheidungen

Sechs Tipps für das Treffen von Entscheidungen

Jeden Tag teilen Menschen auf der ganzen Welt mehrere universelle Erfahrungen. Die häufigste davon ist das Treffen von Entscheidungen. Das Leben ist im Grunde eine Reihe von Entscheidungen – und ihren Folgen.

Entscheidungen bestehen in der Regel aus einer Vielzahl von Möglichkeiten und wir müssen erkennen – ob real oder imaginär – dass jede Entscheidung unser Leben für immer verändern wird. Darin liegt der Haken. Weil es so viele Faktoren gibt, die mit unserer Entscheidungsfindung und ihrem unbekannten Ergebnis zu tun haben, zögern und fürchten viele von uns, Entscheidungen zu treffen. Sie denken, dass es sicherer wäre und dass wir dort, wo wir sind, besser dran wären, anstatt uns mit dem Unbekannten zu beschäftigen.

Es lohnt sich einmal darüber nachzudenken, wie viele Ereignisse in der Geschichte nie stattgefunden hätten, wenn nicht jemand die Entscheidung getroffen hätte, etwas anderes, Unbekanntes, Unbewiesenes oder Unerfahrenes zu tun? Wie viele Beziehungen wären ohne eine bestimmte Entscheidung nie realisiert worden? Viele würden sagen, dass wir keine Kontrolle über unsere Welt haben oder was mit uns passiert. Vielleicht kannst du die Welt nicht kontrollieren, aber du kannst sicher kontrollieren, wie du auf verschiedene Situationen reagierst und wie du damit umgehen wirst.

Oh, so viele Möglichkeiten

Es hängt natürlich davon ab, um was es im Einzelfall geht, aber normalerweise (bei Lebensstilentscheidungen) erschreckt es uns, keine breite Auswahl an Optionen zur Verfügung zu haben. Wie können wir sicher sein, die richtige Wahl getroffen zu haben, wenn es um einen wichtigen Aspekt unseres Lebens geht?

Wir menschlichen Seelen haben verschiedene Schicksalspunkte, die wir in diesem Leben durchleben müssen und die wir bereits vor unserer Geburt entworfen haben, bevor wir uns zurück in diese dreidimensionale Welt wagten. Aber mit diesen Schicksalspunkten, die fest in unserer Seelenverfassung verankert sind, haben wir auch „freien Willen“ und können wählen, wie wir die jeweiligen Situationen durchleben wollen. Bevor wir beispielsweise impulsiv reagieren und jemanden verurteilen, können wir uns auch einen Moment Zeit nehmen und versuchen zu verstehen, warum sich diese Person auf eine bestimmte Art und Weise verhält. Danach können wir entscheiden, ob wir unser Urteil fällen wollen oder ob wir auf die Situation in einer gesünderen, konstruktiveren Weise reagieren und mehr Mitgefühl zeigen möchten..

Wer eine Wahl trifft, muss Sie sich bewusst sein, wie sich diese Wahl auswirken wird. Natürlich gibt es verschiedene Arten von Entscheidungen; einige sind einfach zu treffen, während andere schwieriger sind. Zum Beispiel ist er recht einfach zu entscheiden, sich ein neues Kleidungsstück zu kaufen oder nicht. Schwieriger wird es, wenn unsere Entscheidungen auch das Leben anderer Menschen beeinflussen. Und dann gibt es auch noch echte Lebensentscheidungen – wie Karriere, Umzug, Beziehung – die natürlich besonders schwer zu treffen sind, da die Folgen häufig überhaupt nicht abzusehen sind. 

Gehörst Du zu den Leuten, die Schwierigkeiten haben, Entscheidung zu treffen? Hier sind einige Kriterien, die das Wählen leichter machen.

Sechs Tipps für gute Entscheidungen

  1. Was ist wichtig und bedeutsam für dich? Das Entscheidende ist, gut zu wissen, was wir eigentlich wertschätzen und diese Werte immer nah bei uns zu halten.
  2. Verliere nicht den Fokus Deiner Zukunft. Viele Menschen neigen dazu, ihre Entscheidungen aus dem Augenblick heraus zu treffen, ohne zu bedenken, dass ihr Leben in Zukunft ganz anders aussehen könnte. Entspricht Deine Entscheidung in all ihren Verästelungen wirklich den Zielen, die du dir selbst für die Zukunft gesetzt hast?
  3. Hast du alle Alternativen und verschiedenen Szenarien bedacht? Manchmal ließe sich einfach ein anderes Ergebnis in Betracht ziehen.
  4. Gib dir selbst Zeit zum Nachdenken. Bring dich selbst in einen meditativen Zustand, um in Ruhe nachdenken zu können. Nur in der Stille können wir die Bedürfnisse unserer Seele erkennen und verstehen. Aus einer Befragung unseres Höheren Selbst in der Meditation kann sich häufig ein klarer Hinweis darauf ergeben, was richtig und gut für uns ist.
  5. Wie wichtig ist die Entscheidung und bist du gewillt an ihr zu arbeiten? Denk gar nicht viel darüber nach, wie wichtig die Entscheidung ist. Besser ist es, welche positiven Auswirkungen sie haben wird.
  6. Vergiss nicht, deine Intuition zu nutzen. Lass Dich von deinem Bauchgefühl leiten.

Denk immer daran, dass das Leben eine Reihe von Entscheidungen ist, und meistens basieren alle Entscheidungen auf zwei Dingen: Liebe oder Angst. Beide können sich auf unterschiedliche Weise auf Ihrem Weg maskieren, aber liebe, was du tun und tu, was du liebst. Triff die Entscheidungen in deinem Leben, die deine Seele singen lassen und ein glückliches Leben während deiner irdischen Mission aufrecht erhalten.

Denk einfach nur: Die Entscheidung, die du heute triffst, könnte nicht nur dein Leben glücklicher machen, sondern auch eine bessere Welt für alle schaffen.

 

7 der Kommentare

  1. Maria Solaria-
    11 Januar 2019 at 6:19

    Ich frage: Was würde die Liebe tun? Und natürlich mein Bauchgefühl. So habe ich Entscheidungen getroffen. Und- wenn diese Entscheidung nach einiger Zeit nicht mehr passt ist es keine Schande etwas zu ändern

  2. Anne Homburg-
    6 November 2018 at 22:04

    Ich habe sehr häufig Sorgen vor den Konsequenzen meiner Entscheidungen, obwohl mein Innerstes weiß, dass Sie sein müssen.

    • Ralf Kragelund-
      27 Dezember 2018 at 21:40

      Liebe Anne,

      was siehst du in deinem Satz:
      Ich habe sehr häufig Sorgen vor den Konsequenzen meiner Entscheidungen, obwohl mein Innerstes weiß, dass Sie sein müssen.

      Ich sehe:
      sehr häufig Sorgen : (
      vor den Konsequenzen : 0

      Mein Leben findet nur im Moment statt (habe über 20 Jahre in der Intensivmedizin gearbeitet), so tue ich stets das, was im Moment zu tun ist. Bei den unzähligen Möglichkeiten, die sich außerhalb des Verstandes (z.B. in deiner Seele) anbieten, kann auch mal ‚Nichts tun‘ angezeigt sein. Nach meiner Erfahrung kommen im ‚Nichts‘ ganz schnell die passenden Antworten. Ich bin bereit, die Antwort zu nehmen und das zu tun – auch wenn es anfänglich Riesendiskusionen (Krieg!) mit meinem Verstand bewirkt hat, weil die Umsetzung der Antworten sooo unmöglich schien.
      Wir haben heute schon so oft gehört, daß unsere Gedanken unsere Welt erschaffen – was möchtest du denken, welche Welt möchtest du erschaffen?
      Aktuell erschaffst du: „sehr häufig Sorgen vor den Konsequenzen“

      Du bist perfekt, du bist ganz, du hast alles was du brauchst, wenn du magst, erschaffe das Leben, das du dir im Herzen wünscht – achte nur ein wenig auf dein Gedanken und deine Worte….

      Alles Liebe, Ralf

  3. Ingeborg Kainz-
    21 Oktober 2018 at 19:29

    Es ist für mich immer schwer, eine
    Entscheidung zu treffen. Werde mich bemühen in Zukunft mehr in mich zu gehen. Wünsche euch allen auch viel Erfolg.

    • Ralf Kragelund-
      27 Dezember 2018 at 23:47

      Liebe Ingeborg,

      vielleicht – das ist eines meiner Lieblingsworte, weil es VIEL LEICHTIGKEIT in die Welt bringen kann.
      Also vielleicht heißt in meiner Welt; mehr Leichtigkeit.
      In Aussagen wie: „Vielleicht verändere ich meine Gedanken“ , höre ich bei manchen Menschen oft etwas ganz anderes wie ‚mehr Leichtigkeit‘.
      Deine Welt erschaffen, auch du tust es in jedem Moment, mit dem was du denkst und sagst – wenn auch manchmal unbewußt, d.h. ohne zu wissen was du dir selbst erschaffst, was total normal und ok ist.
      Was meinst du erschaffen die folgenden Worte:
      „Es ist für mich immer schwer, eine
      Entscheidung zu treffen.
      Werde mich bemühen in Zukunft mehr in mich zu gehen.“

      Ja genau, siehst du so leicht erschaffen wir durch Worte.
      Und könnte evtl. so ein Gedanke den o.g. direkt folgen:
      „Ja, was soll ich denn nur tun (hilflos), ich weiss ja nicht wie ich das machen kann(ein wenig Opfersein).“

      Damit ist der nächste Teil des Lebens dieser Person möglicherweise schon erschaffen und zeigt sich in der Realität evtl. durch
      Situationen in denen Hilflosigkeit und Opfersein ein grundlegendes Thema sind – so einfach : )

      Und das ist alles ok so!!! Wir wachen langsam auf und keiner ist besser oder schlechter, sondern jeder Mensch tut immer das, was er aktuell tun kann oder muß – eine Bewertung (ob von außen oder aus sich selbst herau) erschafft nur die nächste Situation.

      Ich habe jahrzehntelange Meditationserfahrung, doch das hat mich niemals davon befreit, viele andere Erfahrungen, die mir unerwünscht schienen, machen zu dürfen. Mein Weg, erschaffen durch die von mir akzeptierten Gedanken, hat mich dahin gebracht, wo ich jetzt bin – und liebe Ingeborg, jede Erfahrung JEDE! macht mich zu dem was ich aktuell bin.
      In dieser Welt leben wir in Dualität.
      Wo etwas schwer ist, ist auch etwas leichtes. Was uns erst in unserer Entwicklung bewußt wird, ist:
      Wir leben in dieser wunderbaren Welt und haben die Wahl der Entscheidung.

      Hast du ‚vielleicht igkeit‘ in dir, sofern du im JETZT lebst, ist die Zukunft zweitrangig….hast du den Mut, deinen Weg zu verändern und für eine Weile mehr Leichtigkeit zu leben,
      um zu schauen was dabei herauskommt?
      Ich wünsche dir Spaß am Leben im Moment und spreche aus meinem Herzen zu dir (!) ALLES IST MÖGLICH! Wofür entscheidest du dich?

      Mit herzlicher Umarmung, Ralf

  4. Angelika Büttner-
    19 Mai 2018 at 7:29

    fantastisch – es vermittelt Ruhe und Achtsamkeit zugleich .

  5. Ivone Bühler-
    11 Mai 2018 at 21:03

    Alle die oben genante punkt sind hinweißen zum nach zu denken, wie man eine Entscheidungen treffen könnte, aber auch die hinweiß auf dem Intuition zu nutzen und auf Bauchgefühle zu hören.

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